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3. ND-KSJ-HD-Bayerntag der bayerischen Regionen:
Freitagabend 16. bis Montag 19. Okt. 2015
im Diözesanhaus Vierzehnheiligen bei Bamberg


Thema:

In Gemeinschaft zu welchem Gott?


mit 140 Teilnehmern vorwiegend aus Bayern,
aus dem Heliand, der KSJ und der KMF-ND,

bei einem Wochenende mit dem Liedermacher Pascal Gentner
und dem bekannten Theologen, Priester und ND-Bundesbruder Prof. Dr. Ottmar Fuchs, mit dem wir auch die Messe feierten.

Wir trafen auch Dr. Claudia Lücking-Michel, die KMF-ND-Leiterin, und P. Holger Adler SJ aus der KSJ Bundesleitung

Gespräche am Abend und in den Pausen führten wir gerne mit Gästen aus der ea-by (Evangelische Akademikerschaft LV Bayern), aus dem Christophorus und alten/ neuen Freunden/innen.
Dabei war auch der neue KSJ-Geistliche der Diözese Würzburg, Pfarrer Christian Ammersbach, und ehemalige KSJler.


Wir luden alle ehemaligen KSJ-ler in Bayern ein, die, auch ohne Mitglied zu sein, sich noch ideell zugehörig fühlen. Sie konnten an einem Wochenende liebenswerte Menschen treffen und sich mit ihnen austauschen und dabei wieder selbst Liturgie mitgestalten, Dacapo-Lieder und inhaltlichen Tiefgang in freundschaftlicher Atmosphäre erleben.

Auch Kinder und Enkel waren herzlich willkommen.
Die Kinderbetreuung der KSJ durch Johanna Nothaft und Klara Gabler begann am Freitagabend (19:30 Uhr) in Absprache mit den Eltern.
Mehrbettzimmer, Kinderbetten und Hochstühle für Kinder waren vorhanden.

Für Kulturfreunde gab es das Angebot einer Verlängerung zu einer Kultur-Klöstertour mit dem Historiker Dr. Willibald Karl geben.

Hier sind Bilder vom 3. Bayerntag den Regionen Donau, Franken und München.

7 Bilderserien von Otto-Wilhelm Heinze - komplett
(Detail dikrekt: Diözesanhaus - Musik mit Gitarre - Themen: Gott & die Gemeinschft KMF-ND , nächtliches Orgelkonzert in der Basilika , Ab und auf am Sonntagmorgen , Der Sonntagmittag von der Messe bis zum Abschied, Auf der anderen Seite des 'Gottesgarten')



Das waren die Gesprächskreise als Angebot:
 
Angebot für alle:
Kamingespräch mit P. Holger Adler SJ, KSJ-Leitung (Fr. 19:30 Uhr, Wallfahrersaal)
Angbeot für alle:
KMF - ND? mit Dr. Claudia Lücking-Michel. KMF-Leiterin (Sa. 14 Uhr, Vortragssaal)
Angebote für den Listen-Eintrag (je Sa., 16 bis 18 Uhr):
zum Tagungsthema: mit Prof. Dr. Ottmar Fuchs
Wallfahrt und 14-Heiligen (Walter Vieregg, Barbara Massion)
Ökumenisches Stundengebet (Dr. Eva Rumpel)
Singen aus dem DACAPO m. Pascal Gentner
Gottesbilder – kreativ (KSJ, Charly Nothaft)
Gott in den Weltreligionen, "Spaghetti-Monster" (KSJ, Charly Nothaft)
KSJ - Aktion (Charly Nothaft)
Moderne Naturwissenschaften und Gott (Dr. Walter Schneider)
   
Das Orgateam :
Ernst Frank (Zuschüsse, Sprecher Region M)
Werner Honal (EDV, Presse, Koord., Region M)
Hans Kronast (Referenten, Leitung, Region F)
Sabine Meyerhuber (Gesprächskr., Gottesdienste, Region F)
Michael Mies (Gäste, Moderation, DACAPO, Konzert, Region F)
Charly Nothaft (Kinderbetr., Jugendband, KSJ-Angebote, Landesleitung)
Alex Schilcher (Finanzen, Region F)
Erhart Steiff (Ortsfragen, Region F)
Walter Vieregg (Wallfahrt, Region M)
Bernhard Will (Schilder, Kultur, Region M)
Klaus Wenkemann (Sicherheit, Arzt, Region F)



 
Programm - Stand 17. Okt. 15 -

Freitag, 16. Okt. 2015:
16:00 Uhr Anmeldung, Abbuchungsermächtigungen, Zimmer-E-Card an der Rezeption
Bitte in die dort aushängenden Listen zur Wallfahrt (Bus, max. 60) und zu den Gesprächskreisen, die bei mindestens 4 Meldungen am Samstagnachmittag stattfinden, eintragen. Damit Gespräche möglich sind, soll die Grenze von 15 für die Teilnehmerzahl respektiert werden. DACAPO-Liederbücher bitte mitbringen - sie können hier auch gekauft werden (11,50 €).

ab 16:30 Uhr Kaffee / Tee mit Kuchen am Speisesaal (im Diözesanhaus, 1. Stock), Selbstzahler

18:00 Uhr Begrüßung, Ansagen, Abendessen in beiden Speisesälen (Diözesanhaus)
Die Abendangebote sind freibleibend; es gibt für Gespräche bei Wein und Bier in dieser Zeit auch mehrere alternative Raumangebote, z. B. die drei Klausen im Diözesanhaus.
  Die Kinderbetreuung der KSJ durch Johanna Nothaft und Klara Gabler beginnt am Freitagabend (19:30 Uhr in U 29) in Absprache mit den Eltern.

19:30 Uhr: Kamingespräch mit P. Holger Adler, KSJ-Bundesleitung, im Vortragssaal, Diözesanhaus 2. Stock
    (soweit Getränke gewünscht, bitte mitbringen)
21:00 Uhr: Pascal Gentner singt für uns, im Wallfahrersaal, Diözesanhaus Untergeschloss
    (soweit Getränke gewünscht, dort vorhanden)

Samstag, 17. Okt. 2015:
  7:30 Uhr Morgenlob in der Hauskapelle
  8:00 Uhr Frühstück in beiden Speisesälen
  9:00 bis 9:30 Uhr gemeinsames Singen mit Pascal Gentner (im Vortragssaal)
  9:45 Uhr Begrüßung und Ansagen (Hans Kronast u. Michael Mies, im Vortragssaal)
10:00 Uhr Referat Bbr. Prof. Dr. Ottmar Fuchs im Vortragssaal
                "In Gemeinschaft zu welchem Gott?"
    (dazw. 11 Uhr kurze Pause)
12:30 Uhr Mittagessen in beiden Speisesälen
14:00 Uhr Dr. Claudia Lücking-Michel; KMF-Bundesleiterin: KMF-ND - eine Gemeinschaft?, im Vortragssaal
15:00 Uhr Kaffee / Tee mit Kuchen individuell im Diözesanhaus
16:00 bis 18:00 Uhr nach den Eintragungen
    in den ausgehängten Listen Teilnahme an Gesprächskreisen oder Singen
18:30 Uhr Abendessen in beiden Speisesälen
Die Abendangebote sind freibleibend; es gibt für Gespräche bei Wein und Bier in dieser Zeit auch mehrere alternative Raumangebote im Keller und nebenan
20:00 Uhr Orgelkonzert mit Georg Hagel in der Basilika
ab 21:30 bis 22.30 Uhr oder länger: Taizé-Gebet in der Hauskapelle

Sonntag , 18. Okt. 2015:
Zur Wallfahrt Vierzehnheiligen / zum Orden kann im Kloster der Franziskaner neben der Basilika das "Multimedia-Infozentrum" besucht werden. Eintritt frei, 7:30 Uhr bis 17 Uhr.
  7:45 Uhr Frühstück
   Wer nicht zum Startpunkt zu Fuß gehen will / kann, muss sich am Freitag in die Bus-Liste eintragem
  9:00 Uhr Fußwallfahrt (1,7 km, teilweise Stufen, auch bei leichtem Regen); sie endet in der Hauskapelle:
11:00 Uhr: Messe mit Dr. Ottmar Fuchs u. der BDKJ-Band "Gsus" aus Nürnberg in der Hauskapelle
12:30 Uhr Mittagessen, anschließend Reisesegen

14:00 Uhr Gelegenheit zu Regionalversammlungen (F), (D: nein), (M am 5.Dez.15)


15:00 Uhr Gelegenheit zur Besichtigung der Basilika ohne Führung

     und danach
Ab ca. 16 Uhr. Beginn des Kulturteil des Programms, das für die dazu eigens Angemeldeten mit der gemeinsamen Fahrt (mit PKWs) nach Kloster Banz (16 Uhr 30: Führung) beginnt. Leitung: Dr. Willibald Karl, München.
Nach dem Abendessen in Vierzehnheiligen: Gespräch zur fränkischen Kirchengeschichte.
Montag nach dem Frühstück: Fahrt mit PKWs zum Kloster Ebrach, evtl. Heroldsbach und Gößweinstein.


nach ^^ oben ^^



































































































         ND - Abzeichen 2. Bayerischer ND-Bundestag: 21. bis 23. Sept. 2012 in Kloster Niederaltaich: (auch: Regionaltag mit Regionalversammlung 2012 der Regionen Donau, Franken und München)
KMF Logo   KSJ Logo    Glauben andere Christen anders?
Veranstalter: ND aus KMF (Regionen Donau, Franken und München) und KSJ Bayern
Wir alle sind verschieden. Auch als Christen. Geprägt von verschiedenen Konfessionen aufgewachsen in verschiedenen Generationen und Milieus. In all unserer Verschiedenheit wollen wir uns den Fragen stellen: was glaube ich? Was können wir voneinander lernen? Und wie können wir heute gemeinsam Glauben leben?

Ein Benediktinerkloster, das sich der Begegnung mit der Orthodoxie verschrieben hat, ein katholischer Professor, eine evangelische Pfarrerin und wir Teilnehmer aller Generationen aus KMF und KSJ haben den 2. Bayerischen ND Bundestag geprägt.

Presseinformation 03 / 2012 des ND in Bayern (27. Sept. 2012)

Gelingendes Miteinander großer christlicher Traditionen erfahren:

Wege zur versöhnten Verschiedenheit praktiziert

2. Bayerischer ND-Bundestag im Kloster Niederaltaich

“Gern hingehen wollen sowie Kinder und Jugendliche beteiligen" - das mache heute eine zukunftsfähige christliche Gemeinde aus.
Darüber waren sich die evangelische Pfarrerin Birgit Lunde und der katholische Priester und Theologieprofessor Franz-Josef Nocke bei der Tagung des ND (Bund Neudeutschland) in Bayern am letzten Wochenende in Kloster Niederaltaich einig. Im Wechsel gestalteten sie das Hauptreferat der Tagung unter dem Titel “Glauben andere Christen anders?". Sie setzen sich damit auseinander, was evangelische und katholische Christen von einer christlichen Gemeinde erwarten, welche Stellung der Pfarrer dort habe und wie das Abendmahl verstanden werde.

Bei der Begrüßung zur Tagung hatte bereits der Prior des Klosters Niederaltaich, Frater Dr. Vinzenz Proß, vom Miteinander zweier großer christlicher Traditionen, der Ostkirche und der römisch-katholischen Kirche, in Niederaltaich berichtet. In den 1930er Jahren begann Prior Emmanuel Heufelder, der selbst dem ND angehörte, mit der ökumenischen Arbeit des Klosters, womit er der Gemeinschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine neue ideelle Zielsetzung gab. Durch den Eintritt neuer Mitbrüder (darunter zwei Russen) konnte nach dem Krieg der von Papst Pius XI. bereits 1924 geäußerte Wunsch verwirklicht werden, Benediktinermönche mögen den byzantinischen Ritus annehmen, um im Geist der Ostkirche zu leben und so eine geistliche Brücke zum Osten zu bauen. Heute hat das Kloster 30 Mönche, unterschiedlich nach Herkunft, Alter und Beruf - Laien und Priester, “eine gute Mischung“, wie der Prior meinte. "Unsere Erfahrung des Miteinanders zweier großer christlicher Traditionen teilen wir gern mit Christen aller Konfessionen”.

Beim Nachtgebet an der Donau mit Texten des Heiligen Franz von Assisi, die sich auch im Morgengebet, gestaltet von Sabine Mayerhuber aus Aschaffenburg, wiederholten, und beim abendlichen Taizé-Gebet zeigte sich, dass im ND nicht nur die Glaubenspraxis verschiedener Konfessionen, sondern auch die verschiedener Generationen gut miteinander gelebt werden kann.


In zehn Gesprächskreisen konnte das Eingangsreferat vertieft und um neue Aspekte ergänzt werden.

So stellte sich der Gesprächskreis “Alptraum oder Traumgemeinde” die Frage: “Stell dir vor, über Nacht geschieht ein Wunder. Du wachst auf und findest dich in deiner Traumgemeinde wieder. Woran würdest du das merken?” Mitbestimmung, Gleichberechtigung, verständliche Sprache waren nur einige der Dinge, die man sich von einer lebendigen Gemeinde erhofft. Bei den Fragen an die Referenten nahm auch das Thema Frauen in der katholischen bzw. evangelischen Kirche einen größeren Raum ein. Zum Abschluss wurden gelungene Beispiele aus der Praxis vorgestellt, von denen einige - “mitgenommen”- die Zukunft der heimatlichen Gemeinde beflügeln können.

Florian Neudecker aus der KMF, junger Religionslehrer an einem Gymnasium im Raum München, berichtete in einem Gesprächskreis zum Religionsunterricht, dass selbst überzeugte Atheisten nach seinen Beobachtungen oft die Existenz irgend einer Art von Gott ahnen. Aber: Die meisten Gymnasiasten zeigten im katholischen Religionsunterricht keinerlei Erfahrung mit religiöser oder gar kirchlicher Lebenspraxis. Für viele sei es eine existenzielle Überraschung, dass Christen - auch Katholiken - an einen liebenden, verzeihenden und allzeit sorgenden Gott glauben. Es sei eine gute Chance aufgeschlossener Großeltern, einem mittelalterlichem Kirchen- und Glaubensbild vorzubeugen, indem sie ihre Enkel segnen, mit ihnen beten, Traditionen erklären, Kirchen besuchen und vom liebenden und befreienden Gott erzählen.

Ein weiterer Gesprächskreis, geleitet vom Leitungsteam der KSJ Würzburg, ermöglichte einen Austausch der Generationen zum Thema "Jugendliche und ihr christlichen Glauben in der heutigen Zeit". Er führte dazu, Verständnis zu schaffen für die Probleme, Fragen und Ängste, die die Jugendlichen im Hinblick auf ihren christlichen Glauben bewegen, und auch gemeinsam Antworten zu finden.

Einen besonderen Gesprächskreis bot Bürgermeister Josef Thalhammer an, Vater eines KSJ-Mitglieds. Seit 20 Jahren lebt seine Gemeinde Niedertalteich mittten in der politische Auseinandersetzung um den Donauausbau. Da die Stauhaltung den fließenden Strom tötet, setzen die Christen seit 1994 mit der jährlichen Ökumenischen Donausegnung und den monatlichen Donaugebeten Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung im Sinne des Konziliären Prozesses. “Wenn es um Natur geht, geht es um Schöpfung. Und wenn es um die Schöpfung geht, geht es um Religion.” (Altabt Emmanuel Jungclaussen OSB beim 1. Internat. Donaukongress in Niederalteich 1993)

Über verfahrene kirchenpolitische Situationen in der Annäherung zur Ostkirche berichtete Archimandrit Irenäus Totzke im Gesprächskreis “Ostkirche”. Der Experte aus dem Kloster Niederaltaich für die byzantinische Liturgie beklagte, dass “angesichts der gescheiterten Konferenzen von Wien (2010-2012) an positive Ergebnisse vorläufig nicht zu denken ist.”

Im Gesprächskreis Trauerrituale mit Diakon Thomas Payer (KMF) ging es um die Zeit der Trauer, wenn ein Mensch von uns geht. Wird der Trauer nicht genügend Raum und Zeit gegeben, "geht der Tod nicht aus dem Haus". Rituale können auf dem Trauerweg eine große Hilfe sein. Sie schaffen Raum für Erzählungen und Erinnerungen und helfen Vergangenes zu würdigen.

Der Gesprächskreis "Alt-kath. Kirche" mit Manfred Klees(KMF) untersuchte die Entwicklung der Protestbewegung in Mitteleuropa gegen die Papstdogmen des 1.Vatikanischen Konzils, die zur Gründung einer "2.Katholischen Kirche" führte. Als eine "Kirche von unten" sei diese "Alt-kath. Kirche" eine synodal-bischöfliche Kirche geblieben, in der die Laien in allen Fragen mitentscheiden, Frauen ordiniert sein können und das Pflichtzölibat aufgehoben ist.

“Die gelebte Ökumene in Taizé zeigt”, so die Landesleiterin der KSJ in Bayern, Charlotte Nothaft aus Eichstätt, “wie sich Christen verschiedener Glaubensrichtungen versöhnen können.” In einem Gesprächskreis dazu wurde die Entwicklung der Taizé - Bewegung vorgestellt und praktisch der Bibeltext des Monats aus Taizé unter Jugendlichen und Erwachsenen auf den Alltag angewandt.

In ihrer Predigt bei der Messfeier der Tagungsgemeinschaft brachte Pfarrerin Birgit Lunde das Anliegen der Tagung auf den Punkt. Auch Timotheus habe für sein Wirken bei den frühen Christen keine Zukunft mehr gesehen. Paulus stärkte ihn aber im Glauben: “Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Feigheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.” Dieser Zuspruch hat damals gewirkt und mit dieser Wochenend-Tagung hat der ND in Bayern auch wieder Hoffnung getankt.

Im Kloster Niederaltaich waren am letzten Wochenende 170 Erwachsene und Jugendliche aus Bayern zusammengekommen, die im Bund Neudeutschland organisiert sind, um gemeinsame Wege des Glaubens zu diskutieren und zu praktizieren. Der Bund Neudeutschland, der sich mit ND abkürzt und das Christusmonogramm als Zeichen führt, wurde 1919 als jugendbewegte Vereinigung katholischer Schüler höherer Lehranstalten gegründet, fand großen Zuspruch und hat sich bis heute lebendig erhalten, trotz Verbot während der Nazizeit. Heute umfasst der Bund 5.000 Mitglieder in der KMF (Katholische Männer und Frauen) und 12 000 Mitglieder in der KSJ (Katholische studierende Jugend), die aus der ND-Schülergemeinschaft und dem Heliand-Mädchenkreis entstanden ist. Zu seinem Programm der “Neuen Lebensgestaltung in Christus” gehört es auch, zur Erneuerung der Kirche beizutragen und die Spaltung der christlichen Konfessionen zu überwinden.

Die Tagung begann mit einem Kamingespräch in dem Rita Spangler zum Dialogprozess der deutschen Katholiken Rede und Antwort stand.
Sie gehört zu den 300 Mitgliedern des bis 2015 sich einmal jährlich treffenden Gesprächsforums. “Es ist am 14. /15. Sept. 12”, so die stellvertretende Vorsitzende des Münchner Diözesanrats, “mit der Selbstverpflichtung der Bischöfe z. B. zum Arbeitsrecht, zur Stellung der Frau in der Kirche und den Umgang mit den Charismen deutlich mehr erreicht worden als beim ersten Treffen 2011.” Mit dem Einsatz moderner Moderationsmethoden durch externe Partner seien auch heikle Themen, wie etwa der Wunsch nach einer Versöhnung mit “donum vitae”, zum Vorschein gekommen.

Die beiden Haupt-Referenten verstanden es, trennende Positionen zwischen Protestanten und Katholiken nicht zu übertünchen, sondern im Geist der Versöhnung darzustellen. Dafür waren sie selbst ein gutes Modell: der katholische Priester und Theologe Prof. Dr. Franz-Josef Nocke und die evangelische Pfarrerin Birgit Lunde, beide ND-Mitglieder, hatten sich schon bei der Vorbereitung freundschaftliche abgestimmt und bezogen sich immer wieder auf die Glaubenserfahrungen Jugendlicher.



Presseinformation 2/2012 (23. Sept. 2012)

Versöhnte Verschiedenheit im Kloster Niederaltaich praktiziert:

2. Bayerischer ND-Bundestag erarbeitet Wege
zur Erneuerung der Kirche


"Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Feigheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit." Diese Stelle aus dem Paulusbrief an Timotheus stand im Zentrum der Predigt von Pfarrerin Birgit Lunde, aber auch der gesamten ND-Wochenend-Tagung vom 21. bis 23. September 2012 im Kloster Niederaltaich: Dort waren 170 Erwachsene und Jugendliche aus Bayern zusammengekommen, die im Bund Neudeutschland organisiert sind, um gemeinsame Wege des Glaubens zu diskutieren und zu praktizieren.
Der Bund Neudeutschland, der sich mit ND abkürzt und das Christusmonogramm als Zeichen führt, wurde 1919 als jugendbewegte Vereinigung katholischer Schüler höherer Lehranstalten gegründet, fand großen Zuspruch und hat sich bis heute lebendig erhalten, trotz Verbot während der Nazizeit. Heute umfasst der Bund 5.000 Mitglieder in der KMF (Katholische Männer und Frauen) und 12 000 Mitglieder in der KSJ (Katholische studierende Jugend), die aus der ND-Schülergemeinschaft und dem Heliand-Mädchenkreis entstanden ist. Zu seinem Programm der "Neuen Lebensgestaltung in Christus" gehört es auch, zur Erneuerung der Kirche beizutragen und die Spaltung der christlichen Konfessionen zu überwinden. ND - Abzeichen


Beim Nachtgebet an der Donau mit Texten des Franz von Assisi und beim abendlichen Taizé-Gebet zeigte sich, dass Angebote der Glaubenspraxis, die Jugendliche ansprechen, bei allen Generationen gut ankommen können. Man darf solche Angebote allerdings nicht von oben verordnen, um die Spaltung der Glaubenspraxis zwischen Jung und Alt zu überwinden, sondern ermöglichen, dass sie partnerschaftlich vorbereitet und durchgeführt werden.

Und umgekehrt: Jugendliche fanden auch die gemeinsame Messfeier in der barocken Basilika und den dialogischen Vortrag der Erwachsenen "Spitze", weil die Texte verständlich waren, sie beteiligt und ihre Anliegen berücksichtigt wurden.

Das gelang vor allem dem katholischen Priester und Theologen Prof. Dr. Franz-Josef Nocke und der Pfarrerin Birgit Lunde, beide ND-Mitglieder.

Mit einem starken Bezug zu den Glaubenserfahrungen Jugendlicher heute, der eigenen Kinder und der eigenen Jugendzeit verstanden sie es, trennende Positionen zwischen Protestanten und Katholiken nicht zu übertünchen, sondern im Geist der Versöhnung darzustellen.

Die versöhnte Verschiedenheit zwischen der Ostkirche und der römischen Kirche war im Kloster Niederaltaich auch im Gottesdienst der Benediktiner in der byzantinischen Liturgie ganz praktisch von den Tagungsteilnehmern zu erleben.


Gesprächskreise am Samstag und Sonntag beschäftigten sich außerdem mit dem christlichen Engagement für die Ökologie des Donau-Raumes, den Donau-Klöstern in der bayerischen Kulturgeschichte, den zeitgemäßen Trauerritualen, der gelebten Ökumene am Beispiel Taizé, der Altkatholischen Kirche und dem staatlichen Religionsunterricht als einem Ort der Glaubensbegegnung.


Bereits am Freitagabend berichtete Rita Spangler (stellv. Vors. Diösesanrat M-FS, kfd) in einem Kamingespräch erleichtert über einen "Qualitätssprung" im "Dialogprozess" der deutschen Katholiken, wie sie ihn im Vergleich zum ersten Treffen nun beim 2. Treffen am 14./15. September 2012 in Hannover erlebte.




  Programm:

Freitag
  • Anreise ab 16 Uhr (um 17:40 Uhr Hören der Vesper der Mönche in der Basilika)
  • Tagungsbeginn mit dem Abendessen 18:15 Uhr
  • 19:30 Uhr Kamingespräch mit Rita Spangler zum Dialogprozesse mit den deutschen Bischöfen
  • anschließend: Zeit für Gespräche im Stüberl
  • 22 Uhr: Wanderung zum Nachtgebet an der Donau (gestaltet von der KSJ Passau und Gunhild)

Samstag
  •   9:00 Uhr im Saal: Morgengebet und Begrüßung
  • 10:00 Uhr Vortrag Bbr. Prof. Dr. Franz-Josef Nocke und Pfarrerin Birgit Lunde
           "Glauben andere Christen anders?"
    • Was erwarte ich von einer evangelischen / katholischen Gemeinde?
    • Was verbinde ich mit Abendmahl / Eucharistie?
    • "Sola gratia" - wie fühlt sich das an?
  • (12:00 Uhr Gelegenheit zum Hören der Mittagshore der Mönche in der Basilika)
  • 12:15 Uhr Mittagessen
  • 14:30 Uhr Kaffee
  • 15:00 Uhr Gesprächskreise (Bitte bis 10:00 Uhr die Wahl des Gesprächskreise in die zugehörige Liste eintragen)
    Mit beiden Referenten kann in je einem Gesprächskreis (A oder B) der Vormittagsvortrag vertieft werden:
    • GK A Birgit Lunde: Glauben andere Christen anders?
    • GK B Franz-Josef Nocke: Glauben andere Christen anders?
    • GK C Christiane Eckardt: Christlichen Glauben leben als junger Mensch in der Gesellschaft
      Christiane ist zur Zeit Diözesanleiterin der KSJ Würzburg
    • GK D Archimandrit Irenäus Totzke, OSB: Die Ostkirche
      Der Arbeitskreis gibt eine Einführung in Spiritualität und Symbolgehalt des byzantinischen Ritus mit einem Ausblick auf die Entstehung der verschiedenen Riten und Konfessionen innerhalb der Ostkirche. Der Arbeitskreis ist auch eine ideale Grundlage für alle, die am Sonntagvormittag die byzantinische Liturgie mitfeiern möchten oder gleich im Anschluss an den Arbeitskreis die byzantinische Vesper. Archimandrit Irenäus Totzke ist Leiter des Ökumenischen Instituts der Abtei Niederaltaich, Autor, Komponist und Musikwissenschafter.
    • GK E Christliches Engagement für die Ökologie des Donau-Raumes
      Josef Thalhammer, Bürgermeister der Gemeinde Niederalteich
    • GK G Dr. Willibald Karl: Die Donau-Klöster in der bayerischen Kulturgeschichte
      Für die Entwicklung Bayerns spielen seit dem frühen Mittelalter die Klöster entlang der Donau eine wichtige Rolle: religiös-kulturell und wirtschaftlichpolitisch. Hier ist Ur-Land einer “Bavaria Benedictina”. Andere Orden kamen hinzu. So konnte nicht einmal die Säkularisation vor 200 Jahren dieser Kulturlandschaft substantiellen Abbruch tun. Mit Abt Emanuel Heufelder, dem Wirtssohn aus Tölz, stand in Kloster Niederaltaich ein NDer an Scheidewegen der Kirche und unseres Bundes.
  • (17:40 Uhr: vor dem Abendessen Gelegenheit zum Hören der Vesper der Mönche in der Basilika)
  • 18:15 Uhr Abendessen
  • 20:00 Uhr: Gemeinsame Abendmesse mit Franz-Josef Nocke und den anwesenden Geistlichen in der Basilika
  • anschließend: Zeit für Gespräche im Stüberl
  • 23:00 Uhr: Nachtgebet mit Elementen aus Taizé, gestaltet von der KSJ

Sonntag
  •   9:00 Uhr Gesprächskreise (Bitte bis Samstag 10:00 Uhr die Wahl des Gesprächskreise in die zugehörige Liste eintragen)
    • GK H Diakon Thomas Payer, StD a.D.: Trauerrituale
      Wenn ein Mensch von uns geht, nach einem großen Verlust oder Zusammenbruch kommt die Zeit der Trauer. Wenn der Trauer nicht genügend Raum und Zeit gegeben werden, bleibt der Schmerz des erlittenen Verlustes unerlöst. Rituale können auf dem Trauerweg eine große Hilfe sein. Sie schaffen Raum für Erzählungen und Erinnerungen und helfen Vergangenes zu würdigen und gut sein zu lassen.
      Thomas ist seit 1998 Diakon in der Pfarrgemeinde St. Jakobus/Regenstauf. Im Bund ND seit 1964, Ende der 1980er für kurze Zeit Leiter der Donauregion, ist er seit einigen Jahren geistlicher (Beg-)Leiter der Region.
    • GK I Charlotte Nothaft: Gelebte Ökumene am Beispiel Taizé
      Charlotte ist seit Juni 2011 Landesleiterin der LAG und war vorher Diözesanleiterin der KSJ Eichstätt. Seit 2010 studiert sie an der Hochschule Regensburg musik- und bewegungsorientierte soziale Arbeit. Zur Zeit befindest sie sich in Bolivien für einen längeren Auslandsaufenthalt und ist im September 2012 wieder zurück.
    • GK J Manfred Klees: Die Altkatholische Kirche – Traditionalisten oder Reformer?
      Der Name “Altkatholisch” führt nicht selten zu Irritationen. Die Lösung ist: Mit ihrem Namen nimmt die altkatholische Kirche Bezug auf die alte, ungeteilte Kirche des 1. Jahrtausends. Sie entstand, als die Dogmen des Konzils von 1870 von vielen Katholiken, besonders in Mitteleuropa, nicht akzeptiert wurden, die in der Folge exkommuniziert wurden und sich sodann zu eigenen Gemeinden und Bistümern zusammenschlossen: es entstand eine Kirche von unten, eine synodal-bischöfliche Kirche.
      Manfred, Volks- und Betriebswirt, seit 1947 im ND und seit 10 Jahren Mitglied der Nürnberger KMF-Gruppe 84, ist seit einigen Jahren selbst Mitglied der Altkatholischen Kirche.
    • GK K Florian Neudecker, StR: Der staatliche Religionsunterricht – ein Ort der Glaubensbegegnung?
      Der Religionsunterricht ist als einziges Schulfach im Grundgesetz verankert. Doch wie definiert sich staatlicher Religionsunterricht heute? Welchem Glauben begegnet man bei Gymnasiasten? Welche Impulse kann ein(e) Religionslehrer(in) jungen Menschen in 80x45min mitgeben? Wie können Schüler(innen) aus dem Religionsunterricht heraus in Kirche und Gesellschaft hinein wirken?
      Florian ist 32 Jahre alt, verheiratet, Vater einer kleinen Tochter, und unterrichtet seit 6 Jahren am Gymnasium Starnberg Katholische Religionslehre und Mathematik. Als Kind zweier NDer ist er in der KSJ Amberg groß geworden und seit kurzem in der KMF München gelandet.

  • Parallel zu den Gesprächskreise besteht die Möglichkeit, ab 9:30 Uhr am Gottesdienst in der byzantinische Liturgie in der St. Nikolaus Kirche auf dem Klostergelände teilzunehmen.

  • 11:00 Uhr Regionalversammlungen jede der drei beteiligten Regionen Donau, Franken und München
  • 12:15 Uhr Mittagessen und Reisesegen
Weitere Aspekte:
  • Übernachtung aller und gemeinsame Mahlzeiten auf dem Klostergelände; alle Veranstaltungen auf dem Gelände sind zu Fuß und trocken zu erreichen.

  • Sonntagnachmittag und Montag bis zum Mittag gab es optional eine kulturgeschichtliche Exkursion mit BBr. Dr. Willibald Karl.
  • Optional: ab 15:00 Uhr Kulturgeschichtliche Exkursion am Nachmittag (Willibald Karl)
    (18:15 Uhr Abendessen im Kloster Niederaltaich)

Montag
  • Optional: Kulturgeschichtliche Exkursion am Vormittag einschließlich Mittagessen in einem Gasthof unterwegs


  Kosten u. Verlängerung
  • der Tagungsbeitrag inklusive Mahlzeiten beträgt 95 € für ND Mitglieder, 115 € für Nicht-Mitglieder und 30 € für Kinder, Jugendliche und KSJ-Mitglieder
  • die Übernachtungspreise liegen je nach Zimmerkategorie pro Nacht und Person zwischen 15 € und 36 € (je nachdem ob Einzel- oder Mehrbettzimmer, mit oder ohne Nasszelle)
  • Zimmerwünsche werden in der Reihenfolge der Anmeldung bedient
  • wer auf Montag verlängern möchte, zahlt als ND-Mitglied 110 € (sonst 130 €) plus die weitere Übernachtung
  • Eine weitere Verlängerung (d.h. ab Dienstag) ist in eigener Regie mit dem Tagugshaus zu vereinbaren. Bitte dies im Anmeldeformular vermerken oder nachträglich uns mitteilen, damit wir das bei der Zimmer-Belegung berücksichtigen können.
    Soweit nicht schon geschehen, bitte direkt mit der Verwaltung des Gästehauses St. Pirmin (Frau Brand, Tel. 09901/2086) absprechen.

nach ^^ oben ^^




Presseinformation 1/2012 (1. Sept. 2012)

Erstmals in der Diözese Passau:
Bayerischer ND-Bundestag im Kloster Niederaltaich zu "Glauben andere Christen anders?"

Mit der Praxis des christlichen Glaubens in seiner Vielfalt beschäftigen sich am nächsten Wochenende vom 21. bis 23. Sept. 2012 über 170 Jugendliche, Frauen und Männer im Kloster Niederaltaich. Den thematischen Impuls setzen im Referat "Glauben andere Christen anders?" am Samstagvormittag der katholische Priester und Theologie-Professor Dr. Franz-Josef Nocke und die evangelische Pfarrerin Birgit Lunde, die beide Mitglieder beim ND sind. Dabei geht es uns nicht nur um unterschiedliche christliche Konfessionen, wie es der Tagungsort Kloster Niederaltaich nahelegt, in dem römische und byzantinische Benediktiner gemeinsam leben. Gespächskreise am Samstag und Sonntag erörtern auch die unterschiedliche Glaubenspraxis verschiedener Generationen und Milieus und fragen: Was können wir voneinander lernen? Wie können wir heute gemeinsam Glauben leben? Die Veranstalter sehen darin einen wchtigen Beitrag zum "Jahr des Glaubens", das Papst Benedikt XVI. aus Anlass des 50jährige Jubiläum der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils ausgerufen hat. Die Diözese Passau eröffnet es am 2. Okt.12 mit einer Gebetsnovene.

Bereits am Freitag abend berichtet Rita Spranger in einem Kamingespräch über den Dialogprozess der deutschen Katholiken, Er wurde 2011 vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und der Deutschen Bischofskonferenz angestoßen. Rita Spranger, stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrats München-Freising, kommt von der Jahrestagung 2012 des Dialogprozesses, die am 14./15. September in Hannover stattfindet.
Die teilnehmenden Jugendlichen gestalten am Freitag ein Nachgebet an der Donau zum ökologischen Anliegen der Region. Am Samstagabend bieten sie Jugendliche und Erwachsenen ein gemeinsames Taizégebet an, eine Form der christlichen Glaubensgestaltung, die auch Jugendliche annehmen.


Veranstalter sind die bayerischen Gruppierungen im Bund Neudeutschland, der sich mit ND abkürzt und das Christusmonogramm als Zeichen führt.
Er wurde ursprünglich als Vereinigung katholischer Schüler höherer Lehranstalten gegründet, fand großen Zuspruch und hat sich bis heute lebendig erhalten, trotz Verbot während der Nazizeit. Heute umfasst der Bund 5.000 Mitglieder in der KMF und 12 000 Mitglieder in der KSJ, die aus der ND-Schülergemeinschaft und dem Heliand-Mädchenkreis besteht. Bedeutende bayerische Persönlichkeiten in Welt und Kirche, wie der von den Nazis ermordete Jesuit Alfred Delp, der Publizist Dr. Hans Heigert oder der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Guido Fischer, haben ihre Wurzeln in diesem Bund.

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Verantwortlich i. S. d. Pr:. Werner Honal, 85702 Lohhof, w.honal@gmx.de
Tagungsseite http://www.nd-bayern.de/
Tagungsort: http://www.abtei-niederaltaich.de/
Informationen zum ND über den Blog http://nd-muenchen.de


Klick zu Bildern der Tagung:

Bernhard Will begrüßt zum Kamingespräch

Rita Spangler berichtet vom Dialogprozess

Im Kamingespräch: Rita Spangler, Werner Honal

Dr. Eva Rumpel bittet Prior Fr. Vinzenz um ein Grußwort

Blick in einen von der KSJ Würzburg geleiteten Gsprächskreis

Plenum in der Turnhalle

Grußworte von Charly Nothaft und Eva Tröster, LAG KSJ/GCL

Mönche in der byzant. Nikolaus-Kirche im Kloster Niederaltaich

Eingang zur byzant. Nikolaus-Kirche im Kloster Niederaltaich

Pfarerin Birgit Lunde beim Vortrag in der Turnhalle

Prof. Dr. Franz-Josef Nocke beim Vortrag in der Turnhalle

Baslika St Mauritus m Kloster Niederaltaich

(Fotografen: Christof Krellmann, Werner Honal)


Klick hier zur Bildergalerie von BBr. Otto-Wilhelm Heinze aus Lauf.



Hinweise::
Klick zum Programm

Klick zu Kosten u. Verlängerung


Der Flyer "Aufruf Ökumene Jetzt" steht hier zum Download bereit.
Und hier stehen mehr Informationen dazu: www.oekumene-jetzt.de



 























 
 























 
Darauf bauen wir:  
1. Bayerischer ND-Bundestag vom 23. bis 25. Okt 2009 in Plankstetten:
   
Getrennte Wege?
Zur Zukunft der Beziehungen von Kirche und Politik


Veranstalter: ND aus KMF (Regionen Donau, Franken und München) und KSJ Bayern
Mehr zum Kloster Plankstetten
 



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Veranstalter mit dem Festredner vor dem Publikum:
Eva Rumpel, Josef Pröls, Prof. Maier, Sebastian Emminger, Werner Honal, Prior (inzw. Abt) P. Beda
dieses Foto: Hans Nusko; alle anderen: Inge Kronast, Heini Blab und Christof Krellmann


Kirche und Politik gemeinsam sehen

Plankstetten (DK) Vor einer Trennung von Kirche und Politik hat Professor Hans Maier am Samstag im Kloster Plankstetten gewarnt. Dort fand am Wochenende der Bundestag zum 90-jährigen Bestehen des Bundes Neudeutschland (ND) statt.

Maier forderte , dass sich "Kirche und Politik nicht als getrennte Welten betrachten dürfen". Ebenso wenig dürften einzelne Christen Glaube und Politik trennen. Zwar hätten manche Christen noch Schwierigkeiten mit einem "pluralistisch-demokratischen Staat" und würden sich in die "vermeintlich barocke Kirche" zurückziehen. Sie seien dann aber enttäuscht, wenn sie "auch dort Glorie nicht mehr finden".

Abschließend stellte Maier fest: "Der demokratische Staat bedarf der Mithilfe und Unterstützung der Christen." Das müsse auch der Kirche klar sein, denn: "Das Mittelalter wiederholt sich nicht."
Hans Nusko   (vollständiger Artikel)
Karl-Heinz PaulusAus dem Grußwort-Brief von Dr. Karl-Heinz Paulus, ND-Bundesmeister:
... Es freut mich sehr, daß diese Tagung gemeinsam von KSJ und KMF getragen wird. Als lebendige Lebensgemeinschaft sind wir aufeinander angewiesen. ...
Der ND in Bayern hat eine eigene Tradition. Ich erinnere mich noch gern an die jugendlichen Lager und Treffen der Bayernmark, an den starken Hochschulring in München oder die prägenden Persönlichkeiten des bayerischen Männerrings. ...
So wünsche ich Euch einen guten Bundestag, danke allen, die mitwirken und hoffe, daß diese Begegnung von jung und älter einige Früchte für die Zukunft unseres Bundes bringt.
(Hier zum Brief - 1 S. pdf)
Weitere Presseberichte:

KMF

zu Prof. Maier

zu Erzbischof Marx

M. Kirchenradio

Kirchenzeitung Bistum EI
 
90 Jahre Bund Neudeutschland,
Vom katholischen Schülerverband zu einer Gemeinschaft engagierter Christen
Radio Horeb 9. Feb. 2010
Ralf Oppmann im Gespräch mit Werner Honal
 
Samstagabend: Festgottesdienst mit dem Vorsitzenden der bayerischen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Reinhard Marx:
Auftrag der Kirche sei es, dafür zu sorgen, dass "Menschen Christus begegnen". Wenn sie ihn erfülle, finde sie auch "ihren Weg in die Zukunft".
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Das Banner voraus, P. Damian, Erzbischof, P. Beda
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Erzbischof Reinhard, Ministrant Hans
 
Passbild Hans Maier

Hauptreferent (hier zu dessen Referat) war
der ehem. Kultusminister und em. Professor für politische Wissenschaft
an der Ludwig-Maximilians-Universität München,
Prof. Dr. Hans Maier, von 1976 bis 1988 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), 1988 bis 1999 ordentlicher Professor für christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie an der Universität München (Guardini Lehrstuhl)
Mitherausgeber der Wochenzeitung Rheinischer Merkur.
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Prof. Hans Maier beantwortet Fragen
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Prof. Hans Maier beim Referat
 
danach und
dazwischen:


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Im Klosterkeller: Referent m. Frau und Gastgebern
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P. Benedikt: pastorale Kunstführung
 
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Lucy: wir gratulieren zum 90.
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Klaudia: wir danken der Erfinderin des BY-ND-BT
 
Samstag vor der Zeitrückstellung um 1 Stunde:
Nachtwanderung nach Schloss Hirschberg
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Feuer am Hirschberg
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Erinnerungstafel: 1923 - Hirschbergprogramm
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Auch hier dabei: P. Damian mit Fackel
 
von Freitag bis Sonntag
Ausstellung: 90 Jahre ND in Bayern
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Plakate Einer von uns:
Willi Graf, Abt Heufelder, K. Frick
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Plakate Eine(r) von uns:
F. Mahr, H. Hien, Alfred Delp, Therese Söllner
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Ausstellung; hier: Chroniken u. a. aus Amberg
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Ausstellung: Lagerleben
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Ausstellung: Profil und Vielfalt
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KSJ: Hochkompetente Mitakteure
 
Am Freitagabend:  NEU? DEUTSCH? LIED! GUT?
90 Jahre Musizieren als Teil der ND/KSJ-Tradition, am Beispiel der Liederbücher aus der Gruppe Amberg - Ein sehr subjektiver Streifzug vom Liedermacher Peter Seidl mit der Singschar der KSJ Amberg
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Würzburger Bänkelgesang zum 90. ND-Geburtstag
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Peter Seidl, (auch) Chef am HCA-Gymnasium
 
Am Sonntag: Podiumsdiskussion unter der Leitung von Karin Wendlinger, Redakteurin des Bayer. Rundfunks mit Abgeordneten der bayerischen Landtagsfraktionen
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Fragen der Arbeitskreise
vom Flipchart serviert
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Podiumsdiskussion zum Abschluss
(hier zu den Fragen an das Podium)

P r o g r a m m : 
 
Freitag, 23. Okt. 2009
ab 14 UhrAnmeldung, Buchung der Arbeitskreise, Kaffee
16:00 Uhr Angebot Klosterführung (Treff: Klosterpforte)
17:00 Uhr Eröffnung der Tagung und der Ausstellung “90 Jahre ND in Bayern”
18:10 Uhr Abendessen
19:00 Uhr Komplet mit den Benediktinern in der Abteikirche
20:00 Uhr Musikabend zum Mitmachen und Zuhören
 
Samstag, 24. Okt. 2009
8 bis 9 Uhr Frühstück für die im Kloster nächtigenden Teilnehmer
9:15 UhrMorgengebet in der Abteikirche (Thomas Payer)
10:00 UhrHauptvortrag von Prof. Dr. Hans Maier:
 Getrennte Wege?
Zur Zukunft der Beziehungen von Kirche und Politik
12:25 Uhr Mittagessen
15:00 Uhr Kaffee, KSJ-Aktion für alle
16:00 UhrArbeitskreise
 - zur Vorbereitung der Podiumsdiskussion am Sonntag: Anfragen an die Landespolitik (s.rechts)
 - zur Besinnung auf die Arbeit des Bundes (s.rechts)
18:00 Uhr Abendessen
19:00 Uhr Festgottesdienst mit Erzbischof Dr. Reinhard Marx
(es konzelebrieren die Bundesbrüder P. Damian Mai, Diakon Paul Hölzl und Diakon Thomas Payer; Orgel: Tobias Biernat, KSJ Würzburg)
21:00 Uhr Nachtwanderung nach Schloss Hirschberg
22:30 Uhr Lagerfeuer dort
23:30 Uhr Shuttle Bus zurück
 
Sonntag, 25. Okt. 2009
7:45 Uhr Morgengebet für die im Kloster nächtigenden Teilnehmer (Gregor-Kapelle: Thomas Payer)
8:15 Uhr Frühstück für die im Kloster nächtigenden Teilnehmer
9:00 UhrRegionalversammlungen der drei KMF Regionen / Treffen der KSJ

Steh- Kaffee, Besichtigung der AK-Ergebnisse
10:15 Uhr Podiumsdiskussion Karin Wendlinger
 Leitung: Karin Wendlinger, Redakteurin des Bayer. Rundfunks
  mit Abgeordneten der bayerischen Landtagsfraktionen (alphabetisch);
 - MdL Ulrike Gote, religionspolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen
 - MdL Achim Werner, Vertreter der SPD-Fraktion
 - MdL Bernhard Seidenath, Vertreter der CSU-Fraktion
 - MdL Florian Streibl, Sprecher der FW
12:10 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Reisesegen (P. Damian Mai, OMF) / Abschluss
14:00 Uhr Angebot Klosterführung (Treff: Klosterpforte, P. Benedikt OSB) gemäß Anmeldung
 
 
Zeiten des Kinderprogrammes
(mit Tanja Heger, Lisa Glaser, Christina Eckardt und Philip Dietrich)
Freitag 16 bis 18 Uhr
Samstag10 bis 12:15 Uhr, 15 bis 18 Uhr
Sonntag 9 bis 12 Uhr
 
 
Ansprechpartner für...
Notfälle: Leo Hysleohys(ät)t-online.de
Ausstellung und KMF München: Dr. Willibald Karl catstone_carl(ät)hotmail.com
Gottesdienste u. KMF Franken:Dr. Eva Rumpelrumpel_er(ät)web.de
Kinderbetreuung und KSJ: Stefan Reiserstefanreiser(ät)yahoo.de
Räume, Essen und KMF Donau:Josef Prölsg.j.proels(ät)googlemail.com
Referat, Arbeitkreise, Podiumsdisk.,
Presse /Web und KMF München:
Werner Honalhonal(ät)gmx.de
Ton- und Bild:Sebastian Emmingers.emminger(ät)gmx.de


nach ^^ oben ^^




Wir werden die Tagung zum Nachlesen und Nachhören dokumentieren.

Die Tagungs - DVD (1. Bayer. ND-Bundestag 23.- 25. Okt. 2009 im Kloster Plankstetten) ist so zu erhalten:

Bitte 5 &€; mit Angabe
- des Stichworts "Tagungs-DVD",
- deines Vor- und Nachnamens sowie
- deiner Adresse
überweisen auf das Konto:
Bund ND KMF München
Konto Nr. 2336812
BLZ 750 903 00, Ligabank München



Jetzt kann schon aus der Ausstellung der Bericht vom Kirchenbau in Öm (1959 bis 1963 durch die ND Bayernmark) mit 35 Bildern und Texten angesehen werden!

Auch hier geht es zu Dokumenten zur ND-Geschichte.


7 Arbeitskreise 
Anfragen an die Landespolitik
 
Jugendarbeit
Mit welcher Unterstützung wird kirchliche Jugendarbeit eher gut gelingen?
(Moderation:  Stefan Reiser KSJ)
 
Religionsunterricht
Wie sichert der Staat den Stellenwert des Religionsunterrichts und dessen Qualität?
(Mod.: Martina Tollkühn. KSJ)
 
Feiertage
Wer schützt welche gefährdeten kirchlichen Feiertage (auch den Sonntag) und wie?
(Mod.: Robert Wagner, KMF)
 
Erwachsenenbildung
Welche Impulse und Mittel erhält die kirchliche Erwachsenenbildung? 
(Mod.:  Dr. Willibald Karl, KMF)
 
Altenpflege
Wie balanciert der Staat die Pflege älterer Menschen in der Familie gegenüber der Pflege im Heim aus?
(Mod.: Dr. Elisabeth Hartl und Renate Spannig, KMF)
 
Kinderbetreuung
Wo und wie muss die Sorge um die Kleinkinder in Familien und Einrichtungen  besser werden? 
(Mod.: Dagmar Huber, KMF)
 
Asylbewerber
Wie sieht der humane Umgang mit Asylbewerbern aus? Wann hilft Kirchenasyl?
(Mod.: Luisa Costa-Hölzl, KMF)

 

 
7 Arbeitskreise
Impulse für KMF und KSJ im ND
 
Kirchliche Erneuerung
Welche Erneuerungen der Kirche sollen dem ND angelegen sein?
(2 Gruppen; Mod.: Thomas Payer, KMF / Claudia u. Bernhard Will, KMF)
 
Zusammenarbeit KSJ KMF
Neue Wege der Zusammenarbeit KSJ / KMF 
(Mod.: Joe Menze, KMF)
 
Werbung für den ND
Nur Begeisterung steckt an – neue Wege der Werbung für den ND
(Mod.: Michael Mies, KMF)
 
ND Arbeit für Ältere
Neue Formen der ND-Arbeit für Ältere 
(Mod.: Arno und Lisa Kurz, KMF)
 
Weitergabe des Glaubens
Wie tragen wir den Glauben weiter?
(Mod.:  Theres Rumpel, KMF)
 
Ökumene
Welche Fragen und Impulse zur Ökumene sind dem ND  wichtig?
(Mod.: Barbara Massion, KMF)

 

 

 

 

 

 


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Verantwortlich für diese Seite:
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Fax: 0321 2101 7713
Eschenstr. 5 / Pf. 1203
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Werner Honal, Webmaster