Die Bachelor-Master Materialseite der
STIFTUNG GYMNASIUM, STUDIUM UND BERUF

c / o BPV , Implerstr. 25 a 81371 München
Wortlaut des
Bolgna-Abkommens
(doc- File, 4 S.)
von 40 europäischen
Ländern ratifiziert.

Umfassende Informationen (incl. laufend aktualisierter Datenbank) zur neuen Studienstruktur in Bayern


Bildungsminister bestätigen die Fortsetzung des Bologna-Prozesses bis 2020
Am 28. und 29. April 2009 tagten die Bildungsminister der 46 Bologna-Teilnehmerstaaten, um zehn Jahre nach der Unterzeichnung der Bologna-Erklärung Bilanz zu ziehen und die Perspektiven für die nächsten Jahre zu diskutieren. Die Entwicklungen sind positiv zu bewerten. Gleichzeitig räumen sie aber ein, dass einige Ziele noch nicht erreicht sind. So sei zum Beispiel die Mobilität zu verbessern.
Die Minister verpflichten sich u. a., dass bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Prozent aller Hochschulabsolventen im Europäischen Hochschulraum einen Auslandsaufenthalt vorweisen können. In allen drei Studienzyklen (Bachelor, Master, Doktorat) sollen entsprechende Mobilitätsmöglichkeiten geschaffen oder ausgebaut werden.
Das ursprüngliches Zieljahr 2010 kann nun als eine Zwischenetappe auf dem Weg zur Verwirklichung des Europäischen Hochschulraumes bis zum Jahr 2020 verstanden werden.
Mehr dazu: klick auf die offizielle Bologna-Website


Sprungbrett Uni (stern-Artikel aus Heft 18/2009)
Auszug: "Zum Jobben hat er keine Zeit: 35 Stunden sitzt Fabian in der Woche in Vorlesungen oder macht Messungen im Labor, zwischen 8 und 19 Uhr. Danach muss er Protokolle über die Versuche schreiben, Mathe und Physik pauken. "Ich hatte mir mein Studentenleben lockerer vorgestellt. Mein Vater hat früher weniger fürs Studium gelernt und es trotzdem geschafft", sagt Fabian.
Heute ist das Studium straff organisiert. Vom ersten Studientag an zählt Leistung. Anwesenheit ist Pflicht. Jede Anmeldung zum Seminar ist zugleich auch eine Anmeldung zur Prüfung. Für die gibt es Punkte, sogenannte Credit-Points. Pro Semester kann man 30 Punkte schaffen, 180 sollen es nach sechs Semestern sein. Für die Wiederholung einer Prüfung gibt es "Maluspunkte". Wie viele erlaubt sind, regelt die Prüfungsordnung. Betriebswirte in Köln dürfen zum Beispiel maximal 59 Maluspunkte haben, sonst ist Schluss mit dem Studium.
Nun studiert die erste Generation der Bachelor-Studenten. Bereits nach sechs bis sieben Semestern machen sie ihren Abschluss. Der Bachelor soll sie für einen Beruf qualifizieren.


Bachelor: weniger Studienabbrecher bei den Sprach- , Kultur- und Sozialwissenschaften
Der Bildungsforscher Ulrich Heublein hat am HIS eine neue Studienabbrecher-Studie vorgelegt.
Aus dem Interview mit dem Deutschlandradio (8. Juli 2008): "In den Bachelor-Studiengängen stellen wir eine disparate, eine geteilte Wirkung fest. Das heißt, in den Sprach- und Kulturwissenschaften an den Universitäten, auch in den Sozialwissenschaften, haben die Bachelor-Studiengänge eindeutig zu einer Verringerung der Studienabbruchquote und zu einer Erhöhung des Studienerfolgs beigetragen. In anderen Bereichen aber, vor allem im Bereich Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau, Elektrontechnik an Fachhochschulen, wie auch in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern, haben sie eher tendenziell zu einer Erhöhung des Studienabbruchs beigetragen."
Ursache dafür sei, so Dr. Heublein weiter, dass nun die Studiengänge in den Sprach- , Kultur- und Sozialwissenschaften an den Universitäten auf dem Weg zum Bachelor besser organisiert sind. In den aber bereits bisher gut strukturierten naturwissenschaftlichen Fächern wirke sich wohl die Verdichtung der Leistungsanforderungen durch den Bachelor negativ aus.
Die HIS-Studie (78 S., 2,3 MB, Download hier) zeigt beim Studienabbruch und Studienerfolg auch große Unterschiede zwischen Universiät und Fachhochschule sowie zwischen Männern und Frauen.


Bachelor und Master in Freien Berufen
Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der Verband Freier Berufe in Bayern e. V. haben am 28. November 2007 eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die sich mit der Frage beschäftigt, wie Studiengänge, die auf Freie Berufe vorbereiten und oft mit dem Staatsexamen enden, in den Bologna-Prozess eingebunden werden können.
Die vollständige Erklärung finden Sie hier im Download (2 S. doc-File, 13 kB)


Aus "DIE ZEIT", 15. Nov. 07 Nr. 47:
Thomas Röbke interviewt Dr. Beate Raabe, Expertin für Naturwissenschaften bei der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung

DIE ZEIT:Jahrzehntelang waren die Personalchefs deutscher Biotechnologie-Unternehmen auf Bewerber mit Diplom eingestellt. Jetzt haben sie es mit Bachelor- und bald auch mit Masterabsolventen zu tun. Und können die Bewerber oft schwer einschätzen…

Raabe: Sicher ist das eine Anfangsschwierigkeit. Die Unternehmer wollen das, was sie kennen. Aber spätestens, wenn es keine Diplom-Neulinge mehr gibt, müssen sie umdenken. Erste Studien zeigen aber, dass die neuen Absolventen durchaus unterkommen. Spannend wird die Frage, ob viele nach dem Bachelor und erster Berufserfahrung noch den Master machen, was ich für sinnvoll halte. Oder ob die Reihenfolge sein wird: Bachelor, Master, Beruf - womit wir fast wieder bei der alten Diplomausbildung wären.

DIE ZEIT:Es gibt kaum Stellenanzeigen für Bachelor-Absolventen - was tun?

Raabe: Sich bewerben. Der Bachelor hat noch ein bisschen Überzeugungsarbeit zu leisten. Aber davon darf man sich nicht verschrecken lassen.

Trendwende: Zahlen der Bachelor- und Masterstudiengänge schnellen nach oben
Die deutsche Hochschulrektorenkonferenz (HRK) stellt zum vierten Mal, nun zum Wintersemester 07/08, einen statistischen Überblick (pdf-Dokument, 68 S.) über die quantitative Entwicklung der neuen Studienstruktur zur Verfügung.
Danach gibt es im laufenden Wintersemester 07/08 bereits 4.108 (2006: 2.317) Bachelor- und 2.778 (2006: 1.777) Masterstudienmöglichkeiten, das sind 61% (2006: 36%) des gesamten Studienangebots (11.265) in Deutschland.
In Bayern sind mittlerweile 678 (entspricht 35,6 Prozent) von insgesamt 1.905 Studiengängen umgestellt. Damit werden an bayerischen Hochschulen zum laufenden Wintersemester 383 Bachelor- und 295 Masterstudiengänge angeboten. Gemessen an dem Gesamtstudienangebot des Bundeslandes bieten Niedersachsen mit 89,2 Prozent und Berlin mit 86,5 Prozent, gefolgt von Bremen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt prozentual den größten Anteil ihres Angebotes in einer gestuften Struktur an. Auch Baden-Würtemberg ist bei der Umstellung mit 58,1 Prozent nahe beim Bundesdurchschnitt.

Gliederung nach Hochschulart
Universitäten    BA: 2.345 MA: 1.802
Fachhochschulen BA: 1.713 MA: 930
Kunst- und Musikhochschulen BA: 50 MA: 46

BA = Bachelorstudiengänge
MA = Masterstudiengänge
Insgesamt haben die Universitäten 55,2 Prozent ihres Gesamtstudienangebots auf BA/MA umgestellt, die Fachhochschulen bereits 86,3 Prozent. Bei den Musik- und Kunsthochschulen sind es, bedingt durch eine erst 2005 aufgehobene Ausnahmeregelung, derzeit 13,8 Prozent.

Im September 2007 sind 2.531 (36,8 %) der derzeit angebotenen Bachelor- und Masterstudiengänge akkreditiert. Die Zahl verteilt sich gleichmäßig auf Universitäten und Fachhochschulen.
Von den akkreditierten Masterstudiengängen an Fachhochschulen eröffnen 79 % (448 von 566) den Zugang zum höheren Dienst.



Studienwahl: Lieber Lehramt als Ingenieurwissenschaften
Trotz positiver Arbeitsmarktaussichten wollen nach wie vor nur wenige Schulabgänger Mathematik, Informatik sowie Natur- und Ingenieurwissenschaften studieren. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Hochschul-Informations-Systems (HIS) hervor, der die Aussagen von rund 12.000 Schülerinnen und Schüler zu ihren weiteren Planungen ein halbes Jahr vor dem Abitur zugrundegelegt wurden.
Link zur HIS-Studie "Studienberechtigte 2006 ein halbes Jahr vor Schulabgang - Studierbereitschaft und Bedeutung der Hochschulreife" ( 68 S., pdf)

Hohe Zulassungsbeschränkungen in Bachelor-Studiengängen
5.660 aller 11.803 Studiengänge schließen mit dem Bachelor und Master ab. Das entspricht einem Anteil von 48 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hervor. Gerade bei den Bachelor-Studiengängen erschwerten die Hochschulen den Zugang, damit in kleineren Gruppen neue Lehrkonzepte umgesetzt werden können. Für 65 Prozent dieser Studiengänge wählten die Hochschulen ihre Studierenden selbst aus.
Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier. (Statistische Daten zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen, 63 S. pdf)

Am 18. und 19. November 2011 fand wieder die bundesweite Abiturientenmesse EINSTIEG Abi in München-Poing (Im Océ EventCenter) statt. Schüler, Eltern und Lehrer konnten sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.



Veröffentlichungen des HIS zu Bachelor und den Bologna-Prozess:

Forum Hochschule Nr. F4/2006
Heine, C.; Spangenberg, H.; Sommer, D.:
Bachelor-Studiengänge aus Sicht studienberechtigter SchulabgängerInnen
Akzeptanz und Auswirkungen auf die Studierbereitschaft - Pressemitteilung mit Link -

Minks, Karl-Heinz; Briedis, Kolja: "Der Bachelor als Sprungbrett?"
Ergebnisse der ersten bundesweiten Befragung von Bachelorabsolventinnen und Bachelorabsolventen.
Teil I: Das Bachelorstudium

Minks, Karl-Heinz; Briedis, Kolja: "Der Bachelor als Sprungbrett?"
Ergebnisse der ersten bundesweiten Befragung von Bachelorabsolventinnen und Bachelorabsolventen.
Teil II: Der Verbleib nach dem Bachelorstudium
Leszczensky, Michael; Wolter, Andrä (Hrsg.):
Der Bologna-Prozess im Spiegel der HIS-Hochschulforschung



21. Jan.2006 in München: "Qualität vor Zeit"
Hochschulpolitischer Kongress des Arbeitskreises Hochschule und Kultur der CSU

 
Bericht über die Fachtagung am 14. Dez. 2005 (10 bis 16 Uhr)
im Rahmen des Berufsbildungskongresses in Nürnberg
"Vom Gymnasium zum Bachelor und Master"

Impulsreferate, Ergebnisse und Presse
Weitere Links



Die vier Impulsreferate:

A) Quellen:
Melanie Schübel: Impulsreferat aus der Sicht der Wirtschaft
(ppt-File 0,8 MB)

Larissa van Bürck: Impulsreferat aus der Sicht der Wissenschaftsministeriums
(WORD-File 44 kB)

B) Ergebnisse der Erkundung an den Messeständen

C) Vermittlung:
Iris Schneider-Burr: Impulsreferat aus der Sicht der Studienberatung
(ppt-File 0,3 MB)

Rainer Feineis: Impulsreferat aus der Sicht der Schulberatung
(ppt-File, 4 MB)

D) Moderatoren und Ergebnisse der Arbeitgruppen:

Theresia Werther:
1. Das gehört in Zukunft zum Basiswissen eines Oberstufenschülers/Studienbewerbers über die neue Studienstruktur. - > Ergebnis

Axel Götz:
2. Diese Strategien sollten Oberstufenschüler kennen lernen, um die neuen Studienstrukturen gut zu nutzen - > Ergebnis

Dr. Hans Kern:
3. Diese Quellen / Suchmethoden  zum neuen Studienangebot sollten Studienbewerber nützen können - > Ergebnis


Rainer Feineis:
4. Das ist bei der neuen Studienstruktur wichtig für die Fortbildung aller in der Oberstufe (Gym., FOS; BOS) unterrichtenden Lehrkräfte - > Ergebnis

Heinz Schlegel:
5. Das ist bei der neuen Studienstruktur wichtig für die Fortbildung aller in der Oberstufe (Gym., FOS; BOS)  tätigen Beratungsfachkräfte - > Ergebnis

Dr. Franz Knoll:
6. So könnte sich in Zukunft die Kooperation aller in der Oberstufe (Gym., FOS; BOS)  tätigen Beratungsfachkräfte gestalten - > Ergebnis


 



  Kurz-Bericht für die Presse

Presseerklärung des Bayerischen Philologenverbandes



Material zur BAMA-Struktur


  "Vorfahrt für Qualität - Bayerns Alleingang im Bologna-Prozess" Vorlage zur Pressekonferenz am 17.Nov.05 mit Dr.Ludwig Spaenle (doc-File 25 kB)


MdL Dr. Ludwig Spaenle und MdL Prof. Gerhard Waschler:
Neue Akzente im Studium für Realschullehrer - Karriere auch außerhalb der Schule


VDI: Bachelor und Master in den Ingenieurwissenschaften mit FAQs zum Thema

Schulpolitisches Memorandum der Bayerischen Rektorenkonferenz (vom 10.Okt.03, dort Kap.VI., doc-File)


KMK zur neuen Studienstruktur


dort auch: 10 Thesen zur Bachelor- und Masterstruktur in Deutschland, Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12.06.2003


Akkreditierung von Studiengängen und weitere aktuelle Informationen zur neuen Studienstruktur


 
21. Jan.2006 in München: "Qualität vor Zeit"
Der Bolognaprozess an Bayerns Hochschulen
Hochschulpolitischer Kongress des Arbeitskreises Hochschule und Kultur der CSU

Programm
aus dem Forum 1: Bologna und die Wirtschaft 
aus dem Forum 2: Bologna und die Hochschule  
aus dem Forum 3: Bologna und Staatsexamen

MdL Dr. Spaenle zur Begrüßung:
... Größte Anstrengungen verlangen die Umwälzungen des europaweiten Bolognaprozesses den Einrichtungen der tertiären Bildung ab. Mehr dazu...

Hochschulpolitischer Kongress Arbeitskreis Hochschule und Kultur der CSU


„Innovation und Qualität -Der Bologna-Prozeß an Bayerns Hochschulen“

Am Samstag, 21. Januar 2006 um 10:00 Uhr findet der Hochschulpolitische Kongress des AKH in der Hochschule für Philosophie SJ, Kaulbachstrasse 31 a, 80539 München statt.

Folgende Foren sind geplant:


Forum 1 „Bologna und Wirtschaft“

  • Dr. Clemens Joos (Geschäftsführer EUTOP GmbH)
  • Dr. Svenja Falk (Abteilungsleiterin Accenture Research)
  • Dr. Christof Prechtl (Geschäftsführer vbw, Bereich Bildung)
  • Alexander Dobrindt, MdB (wirtschaftspolitischer Sprecher der CSU Landesgruppe)
  • Prof. Dr. Walter Schweizer (Rektor der Universität Passau)

Leitung: Klaus-Dieter Breitschwert, MdL, Vorsitzender des Parlamentskreises „Mittelstand“ der CSU-Landtagsfraktion

Forum 2 „Bologna und die Hochschule“

  • Prof. Dr. Ulla Mitzdorf (Sprecherin der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an den bayerischen Universitäten)
  • Prof. Dr. Bernd Huber (Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität)
  • Prof. Dr. Erich Kohnhäuser (Mitglied im Deutschen Akkreditierungsrat)
  • Kurt Höller (Doktorand, RCDS-Landesvorsitzender)
  • Dr. Hartmut Beister (Sprecher der landesarbeitsgemeinschaft Akademischer Mittelbau)

Leitung: Prof. Dr. Hans Gerhard Stockinger, MdL (Stellvertretender Landesvorsitzender des AKH)

Forum 3 „Bologna und Staatsexamen“

  • Prof. Dr. Peter M. Huber (LMU, Vorsitzender des Deutschen Juristen-Fakultätentages)
  • Siegfried Müller (Ministerialdirigent, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus)
  • Max Schmidt (Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes)
  • Dr. med. Thomas Zimmermann, MdL (Sprecher für Hochschulmedizin der CSU-Landtagsfrakttion)

Leitung: Werner Honal (Leiter der Projektgruppe „Lehrerbildung“, Mitglied im Landesvorstand des AKH)



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