STIFTUNG GYMNASIUM, STUDIUM UND BERUF
c / o BPV , Implerstr. 25 a 81371 München

Der Stiftungsrat hat beschlossen, mit verschiedenen Maßnahmen das, von einem Arbeitskreis im ISB entwickelte und in der Praxis erprobte, Konzept "BuS" zur Verbesserung der Studien- und Berufsorientierung in der Oberstufe zu fördern.

Das neue P-Seminar zur Berufs- und Studienorientierung hat "BuS" als Kernanliegen.



Im folgenden Text wird - v.a. durch geeignete Links und dort hinterlegtes Material - für die Praxis und die Fortbildung brauchbares Material zu BuS laufend zur Verfügung gestellt:



Daher muss im P-Seminar zu BuS nach dem Stand der Oberstufenschüler/innen im Prozess der Studien- und Berufsorientierung so oft wie möglich differenziert werden.

Ein P-Seminar ist dann gelungen, wenn jede/r Abiturient/in bei der Aushändigung des Abiturzeugnisses gut vorbereitet und ehrlich sagen kann, welche Studiengänge für sie /ihn sicher in Betracht kommen.

Seit März 2009 online:
www.studieren-in-bayern.de
eingestellt am 29. Okt. 09

670 Studierende Zuwachs an der Uni Würzburg
Etwa 9 % Studierende mehr als im Vorjahr haben eben das Studium an der Uni Würzburg begonnen. Unter den 4.470 Erstsemestern sind 3.400 Studienanfänger, die sich überhaupt erstmals an einer Hochschule eingeschrieben haben. Ihre Zahl wuchs im Vergleich zum letzten Jahr um 19 % an. Hoch im Kurs bei den jungen Studierenden standen in diesem Jahr auch die Studiengänge Luft- und Raumfahrtinformatik (Bachelor-Studiengang, 70 Anfänger) oder auch Biochemie (für die 24 Plätze gab es 266 Bewerbungen).
Insgesamt studieren an der Universität Würzburg in diesem Wintersemester 21.200 Studierende, rund 670 mehr als im Vorjahr.
(Quelle: Pressemeldung der Uni Würzburg, 27. Oktober 2009)

 
  eingestellt am 21. Okt. 09

Zeitschrift STERN: Die Job-Ampel
Welches Studium bietet die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt?
In welchen Fächern wird der Nachwuchs knapp?
Wo suchen besonders viele Absolventen eine Stelle?
Die Jobampel zeigt, wie sich der Arbeitsmarkt für Akademiker bis 2015 entwickeln wird. Untersucht wurden die beliebtesten Fächer: von Anglistik bis Zahnmedizin. Die Jobampel ist permanent über den Link www.stern.de/jobampel zu erreichen.

 
  eingestellt am 19. Aug. 09

Angehende Reporter sollen auf keinen Fall "Medienwissenschaften" o. ä. studieren!
Das begründet Detlef Esslinger in der SZ vom 17.Aug. 09 auf der Seite "Hochschule und Schule":
"Wer Journalist werden will, sollte ein Fach studieren, das sich direkt und nicht bloß indirekt mit den Dingen befasst.".. "Den Numerus clausus [in Journalistik] gibt es nicht, weil das Fach so anspruchsvoll wäre, dass nur Genies dem Stoff folgen könnten.
Es gibt ihn, weil Jahr für Jahr Zehntausende Abiturienten auf die Unis hereinfallen."
Hier zur Online-Fassung des Artikels: Journalistik, ein Leerfach

 
eingestellt am 10. Juni 09

Langzeitstudie BAP: Bayerische Absolventen gefragt und fachlich kompetent
Am 28. Mai 2009 stellte das IHF die Ergebnisse der zweiten Befragung des Bayerischen Absolventenpanels (BAP) vor und diskutiert in einer Tagung ihre Bedeutung für die Strategiebildung sowie Profilierung der Hochschulen im Wettbewerb.
Neben der Pressemeldung (3 S. pdf) sind auch die Folien der 3 Vorträge der Tagung nachzulesen:
Dr. Maike Reimer: (48 S. pdf) u.a.: Bayerische Hochschulen gleichen Typs werden stark unterschiedlich bewertet.
Dr. Susanne Falk: (24 S. pdf) u.a.: Starke regionale Bindung der Absolventen von Fachhochschulen im ländlichen Raum und Nachfrage nach bayerischen Naturwissenschaftlern im Ausland.
Dr. Jörg Dräger: Geschäftsführer des CHE (27 S. pdf) u.a.: Wettbewerb wird im Segment Lehre und nicht bei der Forschung zunehmen; es wird deutlich mehr atypische Studierende geben.

 
  eingestellt am 3. Mai 09

Studenten heute: "ratlose Generation" (Dazu: stern-Artikel aus Heft 18/2009)
85 Prozent wollen auch nach dem Bachelor studieren und nach vier weiteren Semestern die Master-Prüfung ablegen.
 
eingestellt am 9. März 09

Termin 2009 der nächsten EINSTIEG Abi-Messe in Südbayern:
Am 20. und 21. November 2009 von 9 bis 16 Uhr in Poing, östlich von München (Océ EventCenter); Eintritt: 5 €
 
  eingestellt am 22. Feb. 09

Mit mehr als 2 Millionen Studenten an deutschen Hochschulen und 39,3 Prozent Studienanfängerquote - also der Anteil von Erstsemestern an der gleichaltrigen Bevölkerung - hat das Statistische Bundesamt für 2008 einen Spitzenwert ermittelt.
An den Universitäten schrieben sich 3 Prozent mehr junge Menschen ein, an den Fachhochschulen waren es sogar 13 Prozent mehr. Besonders viele Studierende haben sich für technische und naturwissenschaftliche Fächer eingeschrieben.
Hier zum Original der Pressemeldung dazu.....
 
  eingestellt am 23. Dez. 08

Wie in jedem Jahr sind am 5. Feb. 2009 Schüler aus Bayern, dem gesamten Bundesgebiet und Nachbarländern zu einem Blick hinter die Mauern der Technischen Universität München, also zum TUM-Schülertag 2009, eingeladen.
Über 9000 Schüler folgten dieser Einladung im Februar 2008.
Hier geht es zu näheren Informationen der TUM
 
  eingestellt am 23. Nov. 08

Die EINSTIEG Abi besuchten am 21. und 22. November 2008 etwa 22.000 Schülerinnen und Schüler - ein Riesenerfolg.
Die nächste Einstieg Abi Messe in München findet am 20. und 21. November 2009 statt. Weitere Auskünfte gibt es bei der Einstieg GmbH telefonisch unter 0221/39809-30 oder im Internet unter www.einstieg.com/events/einstieg-abi-messen/.
 
  eingestellt am 15. Okt. 08

Der Ordner "Beruf und Studium - BuS an Gymnasium, FOS, BOS in Bayern" ist beim Verlagshaus Kastner "momentan vergriffen".
Er kann aber von hier aus heruntergeladen werden .

Ausgangspunkt ist die BuS - Selbsteinschätzung A, B, C oder D im Kapitel 8.1 S.8.
Diese Seite kann hier heruntergeladen werden (pdf, 1 S. 0,1 MB; Download: rechte Maustaste) .

DAs ISB hat auch die Hefte A, B, C und D zur Selbsterkundung einzeln in das Netz zum Download eingestellt:
Hier zum BuS-Selbsterkundungsheft für Typ A (Word-Datei) (593 kB)
Hier zum BuS-Selbsterkundungsheft für Typ B (Word-Datei) (540 kB)
Hier zum BuS-Selbsterkundungsheft für Typ C (Word-Datei) (315 kB)
Hier zum BuS-Selbsterkundungsheft für Typ D (Word-Datei) (39 kB)


 
  eingestellt am 25. Sept. 08

Am 21. und 22. November 2008 bietet die Abiturientenmesse Einstieg Abi in München Oberstufenschülern und Abiturienten ein optimales Forum zur Berufswahl: Rund 200 Hochschulen, Unternehmen und Beratungsinstitutionen stellen im Océ EventCenter in München-Poing von 9 bis 17 Uhr ihre Ausbildungs- und Studienangebote vor.
Mehr dazu hier...
 
  eingestellt am 25. Mai 08

Insgesamt konnten im Jahr 2006 in Deutschland etwa 165.000 Stellen für Hochqualifizierte mangels Bewerbern nicht besetzt werden, mehr als drei Viertel davon in technischen Qualifikationsgruppen.
In einzelnen Bereichen wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik haben sich die akuten Engpässe manifestiert.
In der Folge verzeichnete die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2006 einen Wertschöpfungsverlust in Höhe von 18,5 Milliarden Euro oder 0,8 Prozent des erwirtschafteten Bruttoinlandsprodukts.

Das stellt die Studie iwd-trends 1/2008 "Nicht besetzbare Stellen für beruflich Hochqualifizierte in Deutschland – Ausmaß und Wertschöpfungsverluste" von Oliver Koppel dar.
Mehr dazu hier (pdf, 16 S.)
 
  eingestellt am 5. Mai 08
Studien- und Berufswahlorientierung für den letzten G9-Jahrgang
KMS vom 5. Mai 2008 an die Direktoren der Gymnasien (pdf, 3 S.)
mit Anlage 1: Konzept für die Studien- und Berufswahlorientierung (pdf, 4 S.)
und Anlage 2: Modell des Schyren-Gymnasiums PAF zur Umsetzung von BuS (pdf, 4 S.)

(Ansehen: linke Maustaste; Download: rechte Maustaste, Ziel speichern unter..)


Achtung:
Die Direktoren werden in diesem KMS gebeten, 1 bis 2 Lehrkräfte je Gymnasium
bis 28. Mai 08
zur Fortbildung der zuständigen Schulberatungsstelle zu melden. Es kämen dafür (wohl wegen der vorhandenen Kenntnisse in Diagnostik, Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie, Entscheidungsverhalten, Berufswahl, Gesprächsführung und der Verbindung zur Berufs- und Studienberatung) vor allem ausgebildete Beratungslehrkräfte und Schulpsychologen in Betracht, die dann schulintern weiter fortbilden und, neben weiteren Lehrkräften, im G8 auch P-Seminare leiten sollen.
 
  

Hier zur Demo: P Seminar zur Orientierung über BuS
(Download: rechte Maustaste, Ziel speichern unter...ppt, 20 MB)
  
Hier zum BuS-Ordner (pdf, 416 S. 2,2 MB; Download: rechte Maustaste)

Zeitaufwand für Schüler und Lehrkräfte mit den Maßnahmen des Kapitel 6.4 des o.g. Ordners: Download der Excel-Tabelle, 3 S.
  
  
  
In die folgende Tagesordnung sind Links eingefügt zum Material aus der Fortbildung beim 10. Berufsbildungskongress am 12. Dez. 2007 in Nürnberg:
  
Programm:
10.00 - 16.00 Uhr, CCN Ost, Raum Kopenhagen
10:15 Uhr:Herausforderungen an das Gymnasium - die Neue Oberstufe als Antwort
 Werner Honal, Schulberater (hier zum Überblick, eigene Webseite)
11:00 Uhr:Qualität der Vorbereitung der Berufs- und Studienwahl in der Oberstufe
 Theoretisch fundiert, systematisch angelegt und praktisch erprobt: BuS
 Dr. Horst Schmitz, ehem. ISB (hier zum Überblick, WORD 28 kB )
 Ergänzung: Kriterien für die zur StBWO geeignete Projekte
14:00 Uhr:Einfluss auf die Studienentscheidung
 Ergebnisse einer empirischen Studie von CHE und EINSTIEG 2007
(hier zum Referat - ppt, 963 kB)
 Cort-Denis Hachmeister (Dipl. Psych., CHE)
15:30 Uhr:Googlen reicht nicht -
 Probleme der Beschaffung von verlässlichen Informationen
 zum Studienangebot der Hochschulen in Bayern
 Axel Götz, Webmaster der Staatl. Schulberatung
(hier zum Referat - WORD, 55 kB)
Beschreibung der Tagung vom 12. Dez. 07 als pdf-File

Veranstalter: Stiftung Gymnasium, Studium und Beruf des BPV
Zielgruppe:
Lehrkräfte in der Oberstufe des Gymnasiums mit einschlägiger Funktion, Beratungsfachkräfte, Leitungspersonal
Geschlossene Veranstaltung

 
Entwurf der GSO - Änderungen zur Neuen Oberstufe

Begründung zur GSO-Änderung (9 S.) Begründung_021107 aktuell.pdf (33kB)
Vorblatt zur GSO-Änderung (1 S.) Vorblatt_300807_e.pdf (11kB)
Text des Entwurfs der GSO-Änderung (41 S.) VO-Entwurf_021107 aktuell.pdf (99kB)
Anlage 4 Stundentafel (1 S.) Anlage 4.pdf (16kB)
Anlage 5 Profilbelegung (2 S.) Anlage 5.pdf (13kB)
Anlage 6 Belegungsverpflichtung (1 S.) Anlage 6.pdf (16kB)
Anlage 7 Stundentafel Einführungsklassen (1 S.) Anlage 7.pdf (15kB)
Anlage 8 Aufgabenstellung für die schriftliche Abiturprüfung (4 S.) Anlage 8.pdf (24kB)
Anlage 9 Schwerpunktbildung in der mündlichen Abiturprüfung (1 S.) Anlage 9.pdf (11kB)
Anlage 10 Einbringungspflicht (1 S.) Anlage 10.pdf (17kB)
Anlage 12 Umrechnungstabelle (1 S.) Anlage 12.pdf (10kB)
Anlage 13a Punkte für andere Bewerber (1 S.) Anlage 13a.pdf (11kB)
Anlage 13b Punkte für Waldorfschüler (1 S.) Anlage 13b.pdf (11kB)

Weiteres aktuelles Material:

Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich (2007 Bund und Länder, OECD-Vergleich) pdf 128 S.

Studienabbruchstudie 2005 des Hochschul-Informations-Systems (HIS, Ulrich Heublein u.a.) pdf 38 S.


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2008 war das Jahr der Mathematik.
Hier gehts zum mathematischen Adventskalender des DFG-Forschungszentrums Matheon.
Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben entspricht etwa dem Niveau der 10. bis 13. Klassenstufe.










Die Stiftung Gymnasium, Studium und Beruf im BPV führte am 19. Juli 2007

ein Fachgespräch zur Berufs- und Studienwahl (BuS) im Seminar 2 und im G9 durch.

Eingeladen waren Direktoren, Beratungsfachkräfte und weitere Praktiker aus den Gymnasien, Referenten aus dem ISB, Vertreter der Gymnasialabteilung im KM, Leiter der Schulberatungsstellen, Vertreter der Landeselternvereinigung (LEV) und des BPV.

Material zum Fachgespräch
Rechtliche Grundlagen: Beschlüsse des Bayerischen Ministerrats vom April 2006 und vom März 2007. Dazu
KM-Presseerklärung vom April 06 (G8 - Eckpunkte, pdf) und Neue Oberstufe März 07 (pdf)

Modellversuch BuS:
Einführung zu BuS: Die Hilfe zur Wahl von Beruf und Studium muss wissenschaftlich begründet und empirisch überprüft sein. Sie ist nur wirkungsvoll, wenn sie die ganz verschiedenen Ausgangspositionen und Prozesse (Selbsteinschätzung, Wertvorstellungen und Entscheidungen) der Schülerinnen und Schüler sowie die künftigen Berufs- und Studienfelder berücksichtigt.
Dieses Gesamtkonzept ("Beruf und Studium - BuS") liegt vor. Es wurde am ISB von einem Arbeitskreis (Leitung: Dr. H. Schmitz) entwickelt und an fünf Gymnasien erprobt. Einführungstext Dr. Schmitz (WORD)
Flyer zur Information über den Modellversuch BuS (hier zum pdf-Dokument)
Hinweis auf die vollständigen Unterlagen (ISB) mit der Bezugsmöglichkeit des Ordners. Dort und hier auch die Möglichkeit zum Download (416 S., 3,8 MB)
Stichworte des Maßnahmenkatalogs (Kapitel 6.4 des o.g. Ordners) mit Angabe des Zeitaufwands für Schüler und Lehrkräfte.(Hier zum Download der Excel-Tabelle, 3 S.)

Schulversuch Seminar:
Schulversuch mit über 45 Schulen: In der folgenden Datei finden sich alle teilnehmenden Schulen und die Themen der dort eingerichteten Seminare. Für nähere Informationen nehmen Sie bitte direkt mit dem jeweiligen Gymnasium Kontakt auf. Schulliste 2006/2007 (Excel)

Grundidee der Seminare:
Seminar 1 : wissenschaftspropädeutisches Arbeiten, Fachkompetenz, fachorientierte Methodenkompetenz, Facharbeit
Seminar 2 : Studien- und Berufsorientierung, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Projektarbeit
ISB-Informationen dazu (WORD)

Fortbildungsanstrengung: Im Schuljahr 2009/2010 beginnt die Jahrgangsstufe 11 der neuen Oberstufe an 417 Gymnasien. Die Schülerinnen und Schüler wählen ihre Seminare im Frühjahr 2009. Damit die Schulen zu diesem Zeitpunkt ein qualitativ hochwertiges und möglichst umfangreiches Angebot machen können, müssen je Gymnasium ca. 10 Lehrkräfte auf die neuen Herausforderungen vorbereitet werden. Dies bedarf einer enormen Fortbildungsanstrengung. Aktueller Stand des Fortbildungskonzepts (WORD)



Vorschlag zum Ablauf des Fachgesprächs:

  1. Begrüßung, Vorstellung, Festlegung des Ablaufs
  2. Bestandsaufnahme (Studienerfolg, Seminar 2, Wechsel G9 -> G8, Schulversuche, BuS,..)
  3. Klärung der Ziele (für die Schüler, für die Seminare, für die Lehrenden und Beratenden z.B. Zeitaufwand und Kompetenz, Kooperationen,...)
  4. Maßnahmen (wer macht was bis wann..)
    (dazwischen kurze Mittagspause)


Anmerkungen von Dr. Horst Schmitz und Werner Honal:

Die gegenwärtig viel zu hohen Zahlen der Studienabbrecher und Studienfachwechsler verursachen u.a. persönliche Kränkungen und verlängern jedenfalls das Studium erheblich.
Wenn Studien- und Berufswahlvorbereitung erst nach dem Abitur verstärkt werden, wenn dazu erst eine "Auszeit" genommen werden muss, erhöht sich das Eintrittsalter in den Beruf.
Beides - falsche Studienwahl und Leerlaufzeiten - sind oft auch Folgen einer unsystematischen und wenig professionell durchgeführten Studien- und Berufswahlvorbereitung am Gymnasium, die der Begründung für die Verkürzung des Gymnasiums genau entgegenwirken.

Während die Lehrpläne gymnasialer Unterrichtsfächer seit langem theoriegeleitet sind (nach Theorien der Fachwissenschaft mit fachimmanenten Strukturen und einem pädagogisch-didaktischen Theorieset, das z. B. lernpsychologische Erkenntnisse berücksichtigt), gilt dies i. d. R. nicht für Aktivitäten am Rande oder außerhalb der Unterrichtsfächer, also auch nicht für Maßnahmen der Berufs- und Studienwahl. Diese Maßnahmen folgten bisher üblicherweise unterschiedlichen Ideen unterschiedlicher Anreger und lebten weitgehend von der Hoffnung, dass zwei Prinzipien schon irgendwie zum erwünschten (wenn auch nicht genau definierten) Erfolg führen würden:
  • Prinzip 1: soviel "Information über Berufe" wie möglich
  • Prinzip 2: "Zusammenarbeit mit Hochschulen, der Studienberatung, der Berufsberatung und der Wirtschaft"
Vor der Prüfung des Erfolgs scheuten sich viele: Weiß jeder Absolvierende unseres Gymnasiums im Juni (z. B. bei der Aushändigung des Abitrzeugnisses) tragfähig und gut begründet, welches Studium bzw. welche Ausbildung er ab Herbst oder nach einer Dienstzeit ergreifen wird? Genau das ist das entscheidende Kriterium für den Erfolg des Seminars 2, von dem die Politik erwartet: "Bayern setzt beim G8 ein deutliches Gewicht auf die Studien- und Berufsorientierung." und "im Seminar 2 erolgt eine umfassende Studien- und Berufsorientierung." (Kabinettsbeschluss vom 25. April 2006)

Wenn der erwünschte Erfolg nicht eintrat oder nicht geprüft wurde, hieß die Hoffnung meist: more of the same.

Seit 2005 liegen für Berufs- und Studienwahl in gymnasialer und beruflicher Oberstufe theoriegeleiteter Lehrplan und darauf abgestimmte vollständige Unterrichtsmaterialien für Schüler wie Lehrer vor (BuS), die repräsentativ-empirisch gestützt, erprobt und evaluiert sind.
Daher sollten Maßnahmen, die sich auf die o.g. Prinzipien beschränken, dringend überdacht werden.



Es stehen für das kommende Schuljahr wichtige Arbeiten an, die nicht zum Nulltarif zu haben sind und die unsere Stiftung voranbringen will:
  • Aus- und Aufbau der erforderlichen Kompetenzen durch regionale Fortbildung,
  • Festlegung einer verantwortlichen Informations- und Clearingsstelle, zumindest deren Struktur,
  • Aktualisierung des BuS-Ordners,
  • Sicherung der erforderlichen Arbeitszeit für die Beratungsfachkräfte,
  • Konzept für die verbleibenden G9-Schülerinnen und Schüler



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